Ausgebrannt und leer

Tagebucheintrag von Juli 2015

Ausgebrannt und leer sitze ich verheult in meiner neuen Wohnung. Schön hell, groß, mit meinem Schatz – eigentlich alles gut, wenn da nicht die Panikattacken wegen der Höhe wären

  • die restlichen Ausläufer meines Burnouts nach dem Komplettumbruch im letzten Jahr
  • die daraus resultierende Arbeitslosigkeit und das gähnend leere Bankkonto

Viele Nächte liege ich wach und starre ins leere Dunkel, die Matratze am Boden, weil das Geld für ein Bett nicht reichte.
„Wie soll es weiter gehen? Wie soll ich meine Praxis wiederaufbauen? Fast all meine Kunden sind weg – klar nach der langen Pause.
Wozu habe ich alles gelernt, was ich gelernt habe, wozu all die Jahre des Urlaub Entbehrens, weil das Geld in Ausbildungen floss?
Wie sollen sich all meine Träume noch verwirklichen? Ok. ein Teil davon würde schon reichen. Man wird ja schließlich bescheiden. Bescheiden – das Stichwort. Das war ich immer schon, bin es auch heute noch, denn so bin ich erzogen worden. (erst 2 Jahre später erkenne ich, dass ich dies völlig falsch verstanden hatte und mit arm sein verwechselt hatte – welch fataler Irrtum)“

Lösungen mussten her.

Rasch.
Der Frust und die Enttäuschungen der letzten Jahre zehren an meinen letzten Kräften. Einmal mehr überfällt mich meine liebe Freundin, die Existenzangst.

Ich fange seit langen wieder einmal an zu toben und mit dem Universum, Gott, zu brüllen. Ich schrei mir all die aufgestaute Wut aus dem Leib, bis ich erschöpft zu Boden sinke. Kraftlos. Leer.

Und genau das hat es offenbar gebraucht.
All die angestauten Emotionen haben sich den Bann gebrochen, den Weg nach draußen gesucht.
Ich erinnere mich, was bisher immer geholfen hat – in all meinen schweren Zeiten.
Ich habe mich an Gott gewandt und gefragt, was ich tun soll.
Wie so oft kam der Impuls, dass alles gut sei, auch wenn ich es jetzt nicht sehen könne und dass ich alles bald lösen würde, viel besser als ich es mir träumen kann. Irgendwas in mir sagt mir, dass dies stimmt.

Es war so oft in meinem Leben so, dass ich, egal wie mies die Umstände waren, zu diesem inneren Vertrauen fand, zur Weisheit meiner Seele zurückfand, nicht wissend wo es hinführen soll.

Es hat sich gefügt,

rasch und unerwartet. Schon 2 Monate später begannen sich nach und nach alle Dinge gut zu fügen, die Knoten zu lösen, das Konto zu füllen und jetzt, 3 Jahre später stehe ich an einem Punkt, wo ich dankbar und demütig zurückblicke, denn es haben sich so viele Träume erfüllt und viel mehr darüber hinaus – Dinge, die ich mir nie vorstellen konnte.

Ich reise viel, bin glücklich verheiratet, habe wieder ein Auto, habe eine gut laufende Coachingpraxis und ein kleines, wundervolles Team, habe unbezahlbare Freunde und lebe ein Leben, schöner denn je zuvor.

Meine Entscheidungen (eine davon war, mir endlich einen Coach zu leisten. Obwohl ich dafür eigentlich kein Geld hatte), mein Ja zu meinem Seelenplan – und der durfte eben neu werden, mein Vertrauen in meine innere Stimme (meine Seele, Gott) haben mich getragen. Auf der materiellen Ebene hatte ich immer rettende Engel zur Seite, immer eine helfende Hand, ein offenes Ohr und ich bin zutiefst dankbar dafür.

All das kannst auch du – folge deinem Seelenplan.

Umbrüche zeigen dir nur, dass etwas nicht stimmt, dass du abgebogen bist, den leisen Warnungen nicht vertraut hast. Vertraue dir – immer, denn auch deine Gaben sind nicht für die Schublade.

Falls du Unterstützung brauchst, den Wald vor lauter Bäumen nicht siehst
und vor Verzweiflung nicht schlafen kannst, dann hol dir ein kostenloses Strategiegespräch,
denn es gibt immer einen Grund und immer eine Lösung. Wir sind für dich da.

Ich wünsche dir, dass du immer Vertrauen zu dir selbst hast und sich all deine Träume erfüllen,
Schreib mir gerne auch einen Kommentar unter diesen Blog, ob du das alles auch kennst.

Deine Gabriela Linshalm

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